E-Ev.g.e.n.i.j ..K.o.z.l.o.v Berlin |
|
home // E-E // biographie // art // eros // Leningrad 80s // Valentin Kozlov // 2 x 3m // events // sitemap // kontakt /
|
E-E Evgenij Kozlov: Werke / art - Seite 3 / page 3
| Из цикла "Сказка" (Skaska) Aus der Serie "Skaska" ("Märchen") From the series "Skaska" ("Fairy-tale") 1982 - 2007 |
Text deutsch>> text english >> |
||||
|
10 |
![]() |
![]() |
![]() |
||
|
14 |
![]() |
![]() |
![]() |
||
|
16 |
![]() |
![]() |
![]() |
||
| 17 | ![]() |
![]() |
![]() |
||
|
19 |
![]() |
![]() |
![]() |
||
|
28 |
![]() |
![]() |
|||
| 38 | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| 40 | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| 42 | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| 45 | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| 46 | ![]() |
![]() |
![]() |
||
| deutsch
Die Serie "Skaska" - ("Märchen") umfasst insgesamt 171 Arbeiten, die zu Dreiergruppem (57 x 3) zusammengefasst werden können, so wie sie auf dieser Seite gezeigt werden. Die Dreiergruppen lassen sich durch Anklicken vergrößert betrachten. Auf den Vergrößerungen sind sie durch eine vierte Variante ergänzt, die weiter unten beschrieben wird. Einige Bemerkungen zur Technik Die jeweiligen Dreiergruppen entstanden durch die Vorgehensweise des Künstlers: zwischen zwei Papiere im Format DIN A4 wurde ein Druchschlagpapier ("Pauspapier") eingelegt und auf das obere Papier das Hauptmotiv gezeichnet, welches sich in seiner Gänze im Durchschlagpapier erhalten hat. In der Regel handelt es sich um schwarzes Pauspapier, es findet sich aber auch gelbes und grünes. Anschließend wurde das Hauptmotiv auf den beiden Papieren weiterentwickelt, und zwar so, dass sie thematisch aufeinander Bezug nehmen. Die "Verwandtschaft" dieser beiden Papierarbeiten ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, zum Teil unterscheiden sich die Blätter erheblich und überlagern das Grundmotiv fast vollkommen, wie zum Beispiel in Nr. 16 oder 46. Ihre Positionierung als linker bzw. rechter Teil eines Diptychons ist vom Künstler festgelegt; sie ist somit für die Präsentation der Papierarbeiten verbindlich, während das "Grundmotiv" auf dem Durchschlagpapier eine Sonderstellung einnimmt. Hier ist die Zeichnung nur mithilfe einer Beleuchtung von unten erkennbar. Was auf der Abbildung weiß erscheint, ist in Wirklichkeit das von unten einfallende Licht. Das Durchschlagpapier ist an diesen Stellen vollkommen transparent. Durch den Lichteinfall von unten wirken die Striche etwas breiter, als sie tatsächlich sind, sie "überstrahlen" das Schwarz. Deshalb wurde auf den Seiten, die die Zeichnungen vergößert zeigen, eine vierte Variante eingefügt, nämlich durch die Umkehrung des Durchschlagpapiers von dunkel zu hell und von hell zu dunkel. Diese vierte Variante wurde durch den Computer erzeugt, sie macht die Grundzeichnung augenfälliger und erleichert es, die Entwicklung der Zeichnungen nachzuverfolgen. Auf den beiden farbigen Blättern der Dreiergruppen kann man gut erkennen, welches oberhalb und welches unterhalb des Pauspapiers lag. Das obere zeigt das Grundmotiv mit scharfen Rändern, das untere die zartere Struktur des Durchdrucks. Bei den Papieren handelt es sich ganz überwiegend um Büttenpapier unterschiedlicher Konsistenz und Farbigkeit, zum Teil von kartonähnlicher Dicke. Dies machte es notwendig, die Grundmotiv mit einem gewissen Druck zu zeichnen, und dazu wurden in der Regel blaue, rote, grüne, schwarze Kugelschreiber benutzt. Kugelschreiber kamen auch in der Weiterentwicklung der Zeichnungen zum Einsatz, doch ist hier die Anzahl der technischen Mittel schier unübersehbar: Bleistift, Buntstifte, Wachskreide, Filz- und Lackstifte,Tusche, Tinte, Gelstifte, Glitterklebstoff, Neonklebstoff, Spray, Papierapplikationen, Metallklammern, Stoff. Besonderen Stellenwert hat die Verwendung von Schrift, sei es als Druckschrift, etwa mit kyrillischen und lateinischen Letrasetlettern, sei es als akkurate Schreibschrift mit längeren oder kürzeren Texten und Gedichten. Mit Schrift bzw. einzelne Buchstaben verfolgt Evgenij Kozlov immer eine doppelte kompositorische Intention: zum einen inhaltlich, zum anderen ästhetisch. Beide Aspekte der Schrift sind dem "übrigen Teil" der Zeichnung nicht nur gleichwertig, sondern Zeichnung und Schrift bedingen einander. Die Numerierung der Werke wurde nicht vom Künstler selbst vorgenommen, sondern folgt in etwa ihrer der chronologischen Entstehung, soweit sie dokumentiert ist. Insofern handelt es sich eher um Hilfmittel, das es gestattet, die Arbeiten leichter zu identifizieren. Für Evgenij Kozlov sind jedoch die Titel, die er den Arbeiten gegeben hat, ausschlaggebend. Sie finden sich auf den vergrößerten Seiten. Sicherlich kann man sagen, dass die chronologische Abfolge dieser Zeichnungen keinen linearen inhaltlichen Aufbau der Serie bedeutet. Dazu sind sind die mannigfaltigen Beziehungen der hochkomplexen Bildwerke zueinander zu differenziert. Das Schlagwort vom "Thema mit Variationen" wäre hier eher zutreffend. Hierzu bedarf es einer ins Einzelne gehenden Beschreibung der "Märchen", die zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen soll. Von der formalen Seite her gesehen gibt es jedoch eine Entwicklung, die durch die vorliegende Auswahl von Zeichnungen nur angedeutet ist. Das vorgegebene Format DIN A4 wird gesprengt, die Ränder werden erweitert oder beschnitten. Durch überreiche Stoff- und Papierapplikationen, Hinzufügung weiterer Motive, die mit Metallklammern befestigt werden, wachsen die Arbeiten auf das Doppelte bis vierfache ihres Formates. Dies betrifft in erster Linie die Gruppen 47 bis 52. Eine ungefährliche Vorstellung gewinnt man auf dieser Seite mit dem Motiv Nr. 42. Text: Hannelore Fobo, Februar 2005 |
english
The series "Skaska" - ("Fairy Tale") is comprised of 171 works combined into groups of three (57 x 3), as is seen on this page. The images can be enlarged by clicking. The enlarged views offer a fourth picture which is described below. Some remarks about the technical aspects of the works: The groups of three are the result of the artistic procedure: the artist put a carbon paper between two sheets of paper of a DIN A4 formate. He then drew the basic subject on the upper sheet of paper. This image is now fully visible only on the carbon paper. Most carbon papers are black; some are yellow or green. The artist then further developed the main subject on the two sheets of paper. These two works always relate to each other thematically, even though this might not be apparent at first sight. They may differ to the extent that the basic subject becomes almost invisible, as in no. 16 or 46. Finally, the artist defined which of the two sheets is the left and which is the right part of the diptych. With respect to the two works on paper, the basic drawing on carbon paper takes on a special position. As a matter of fact, the drawing on carbon paper can be seen only if lit from below. What appears on the image as white lines is really the effect of the illumination underneath - the carbon paper is entirely transparent in these "white" areas. The lighting makes the lines seem larger than they actually are; they "overshine" the black borders. This is why a fourth version was included on the pages with the enlarged pictures. It was obtained by a computer generated reversal of the dark and light areas and makes the original drawing more obvious. One can easily recognize which of the two multicoloured works of paper had been on top and which had been below the carbon paper. The one on top shows the lines of the basic drawing clearly accentuated, whereas the one below maintains the soft features of a carbon print. The large majority of these papers are hand-made and vary in texture and tone. Some of the papers are of considerable, cardboard-like thickness; as such, the artist had to apply a certain pressure while drawing, and for this purpose he used ballpoint pens of different colours - blue, black, red, and green. He also used ballpoint pens for further development of the works, but here the variety of technical means is quite overwhelming: pencil lead, colour crayons, wax crayons, fibrepens, permanent markers, Indian ink, ink, gel pens, glitter glue, neon glue, spray, paper applications, metal staples, and fabric. Script is of particular importance to the composition. Block letters are taken from letraset sheets, both latin and cyrillic, and the author's neat cursive handwriting is employed for shorter or longer texts and poems. With script as well as with single letters Evgenij Kozlov pursues a double intention: with respect to the structure of the narration as well as to the aesthetics of the work. These aspects of the script are not only as important as the other features of the works, but, what is more, script and drawing are also mutually dependent. The groups of works were not numbered by the artist himself; rather, the numbers follow their chronological order of appearance, as far as it was documented. Thus the numbers figuring on the left of the artworks are simply meant to help identify them. For Evgenij Kozlov, the titles he chose for the works are of prime importance. They can be found on the pages with the enlarged images. Surely one cannot say that the chronolgical appearance of the artworks in these series reveals any linear development with regard to subject matter. Multiple interactions can be established between the works, and the highly complex images reveal countless cross-references. The single artworks can be considered a "variation of themes", and the type of variation will have to be analyzed by describing each "Fairy Tale" individually. There is, however, a development in form of which the selection of works on this page can only give a rough idea. The standard size DIN A4 is abandoned in the later works since the edges of the paper are extended or cut. By making ample use of fabric and paper applications, and fixing them with metal staples, the artist enlarges the works to twice and even four times their original size. This is especially apparent for the works no. 47 to 52. An approximate idea can be obtained with no. 42. Text: Hannelore Fobo, February 2005 |
|
home // E-E // biographie // art // eros // Leningrad 80s // Valentin Kozlov // 2 x 3m // events // sitemap // kontakt /
|